Zum Tode von Prof. Dr. Hans-Christoph Schmitt

Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um Prof. Dr. Hans-Christoph Schmitt (*11. November 1941 – †6 . Juli 2020). Für viele Jahre nahm H.-C. Schmitt regelmäßig an den Treffen des Rhein-Main-Exegesetreffens in Frankfurt/Sankt Georgen teil. Nie fehlte die BHS in seiner Aktentasche, und stets stellte er spannende Fragen, die die Diskussion voranbrachten, machte auf wichtige Aspekte aufmerksam, die den Referentinnen und Referenten weiterhalfen, und gerne ermutigte er mit Witz und Freundlichkeit die jüngeren Kolleginnen und Kollegen, auf ihrem Weg der alttestamentlichen Wissenschaft fortzuschreiten. Er selbst war ein Alttestamentler durch und durch, studierte, lehrte und forschte für viele Jahre im hessischen Marburg (1966-1979) und war stolz darauf, Schüler von Otto Kaiser zu sein. Zugleich war er in der EKHN ordiniert und hatte neben der fundierten Philologie immer auch die Theologie im Blick. 1979 zog es ihn nach Bayern, wo er bis 1987 in Augsburg wirkte. Von dort wurde er 1987 nach Erlangen an die Friedrich-Alexander-Universität berufen. Die dienstliche Emeritierung war nominell im Wintersemester 2006/2007, doch forschte und publizierte er weit über dieses Datum hinaus. Man kennt H.-C. Schmitt vor allem von seinen Arbeiten zu Entstehung und Theologie des Pentateuch und zur Prophetie. 27 Jahre lang wirkte er an der Herausgabe der ZAW mit. Seine freundliche Offenherzigkeit und seine klare Argumentation wird uns fehlen. Das RME wird ihm ein ehrendes Angedenken bewahren. (Zum Nachruf des Fachbereichs Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

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