{"id":311,"date":"2019-05-10T17:12:10","date_gmt":"2019-05-10T17:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/rhein-main-exeg.de\/?page_id=311"},"modified":"2025-08-19T10:56:37","modified_gmt":"2025-08-19T10:56:37","slug":"totenehrung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/rhein-main-exeg.de\/?page_id=311","title":{"rendered":"Totenehrung"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um sein langj\u00e4hriges Mitglied <strong>Prof. Dr. Rudolf Mosis<\/strong>, der am 16. August 2025 im Alter von 92 Jahren in Trier verstarb. Prof. Dr. Rudolf Mosis wurde am 16. Januar 1933 in Mannheim geboren. Er wuchs in der Heimat seiner Mutter Josefine in Konstanz\u2013Wollmatingen am Bodensee auf und machte dort 1952 das Abitur. Katholische Theologie studierte er an der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t in Freiburg i.\u00a0Br., von wo er nach drei Semestern an die Gregoriana nach Rom wechselte. Als Alumnus des Collegium Germanicum et Hungaricum studierte er von 1953 bis 1959 Philosophie und Theologie, 1961 wurde er mit der Dissertation \u201eDer Mensch und die Dinge nach Johannes vom Kreuz\u201c promoviert. 1958 empfing er in Rom die Priesterweihe. Nach der Kaplanszeit war Rudolf Mosis Repetitor f\u00fcr Philosophie am Erzbisch\u00f6flichen Konvikt in Freiburg. Ab 1967 studierte er Orientalistik und Altes Testament in T\u00fcbingen und wechselte nach drei Semestern als Assistent an das Exegetische Seminar der Universit\u00e4t Freiburg zu Prof. Dr. Alfons Deissler. 1972 wurde er dort mit seiner Studie zur Theologie des Chronistischen Geschichtswerks habilitiert. 1973 erhielt Rudolf Mosis den Ruf auf den Lehrstuhl f\u00fcr Altes Testament im Fachbereich Theologie an der Gesamthochschule Eichst\u00e4tt. Von Sommer 1975 bis Sommer 1977 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakult\u00e4t, von 1978 bis 1983 war er Pr\u00e4sident der Kirchlichen Gesamthochschule Eichst\u00e4tt, die 1980 \u201eKatholische Universit\u00e4t\u201c wurde. Er hat den Aufbau der Universit\u00e4t vorangetrieben und die kirchenrechtliche Einrichtung als \u201eKatholische Universit\u00e4t\u201c erreicht. &#8211; Am 1. M\u00e4rz 1986 nahm Rudolf Mosis seinen Dienst am Fachbereich Katholische Theologie der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz auf. 1987 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. 1991\u20131993 war er Dekan des Fachbereichs. 1992 erhielt er von Papst Johannes Paul\u00a0II. den Titel \u201eP\u00e4pstlicher Ehrenpr\u00e4lat\u201c verliehen. Zum Ende des Sommersemesters 1998 wurde Rudolf Mosis als Professor emeritiert. &#8211; Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschungen von Rudolf Mosis lag im Bereich der Untersuchung fr\u00fchapokalyptischer Texte des Alten Testaments, insbesondere der Eschatologie der Psalmen. Er legte auch einen Kommentar zum Buch Ezechiel und Studien zur Theologie des Chronistischen Geschichtswerks vor. Weitere Ver\u00f6ffentlichungen befassen sich mit den Sch\u00f6pfungstexten des Alten Testaments, mit prophetischer Literatur, alttestamentlichen Erz\u00e4hlungen und Fragen des Kanons. Die Hochschullehre lag ihm sehr am Herzen: Er galt als beliebter Lehrer, der in den Studierenden die Begeisterung f\u00fcr die Bibel wecken konnte. Im Bereich der Fort- und Weiterbildung der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Seelsorgerinnen und Seelsorger war er \u00fcber die Universit\u00e4t hinaus lehrend t\u00e4tig. Sachgerechte Auslegung der Heiligen Schrift war f\u00fcr ihn immer eine Verbindung aus wissenschaftlicher Methode und existenzieller Erschlie\u00dfung. Intellektualit\u00e4t und Spiritualit\u00e4t gingen bei ihm eine produktive Verbindung ein. Das Rhein-Main-Exegesetreffen wird Rudolf Mosis ein ehrendes Angedenken bewahren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um <strong>Prof. Dr. P. Johannes Beutler SJ<\/strong> (*3. Oktober 1933 \u2013 \u20206. November 2024). Er hat regelm\u00e4\u00dfig am Rhein-Main-Exegesetreffen teilgenommen, dabei auch referiert und die Diskussion mit wichtigen Beitr\u00e4gen bereichert. Pater Johannes Beutler wurde als drittes von vier Kindern einer Lehrerfamilie in Hamburg geboren. Nach dem Abitur 1952 studierte er zun\u00e4chst als Priesteramtskandidat der Di\u00f6zese Osnabr\u00fcck Philosophie an der PTH Frankfurt Sankt Georgen und trat von dort ins Noviziat der Gesellschaft Jesu in Eringerfeld ein. Es folgten weitere philosophische Studien am Berchmanskolleg, ein zweij\u00e4hriges Interstiz als Erzieher am Aloisiuskolleg in Bad Godesberg und das Theologiestudium in Frankfurt, wo er zum Priester geweiht wurde. Nach dem Tertiat in Belgien absolvierte er ein Promotionsstudium am p\u00e4pstlichen Bibelinstitut in Rom. Im Anschluss begann er seine Lehrt\u00e4tigkeit an der PTH Frankfurt Sankt Georgen in den F\u00e4chern Theologie des NT und Fundamentaltheologie. 1974 wurde er zum ordentlichen Professor f\u00fcr Neues Testament ernannt. Es folgten vielf\u00e4ltige universit\u00e4re T\u00e4tigkeiten mit etlichen Gastprofessuren und zahlreichen Ver\u00f6ffentlichungen. Zweimal, 1978-1982 und 1992-1996, war er Rektor der PTH, von 1993 bis 2001 Mitglied der p\u00e4pstlichen Bibelkommission. 1998 wurde er zum Vizerektor der Gregoriana in Rom ernannt, von 2001 bis 2007 war er dort ordentlicher Professor. Nach seiner Emeritierung zog er zur\u00fcck nach Frankfurt und konzentrierte sich auf bibelwissenschaftliche und pastorale T\u00e4tigkeiten. Schon zuvor war P. Beutler immer auch seelsorgerlich t\u00e4tig, als Bundeskaplan im Bund Neudeutschland, in der Ausl\u00e4nder- und Gefangenenseelsorge und im \u201eOpus Spiritus Sancti\u201c in K\u00f6nigstein-Mammolshain sowie in der ordensinternen Ausbildung. 2023 folgte der letzte Umzug ins Peter-Faber-Haus nach Berlin Kladow (aus der&nbsp;<a href=\"http:\/\/rhein-main-exeg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/P.-Johannes-Beutler-SJ-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Traueranzeige des Jesuitenordens<\/a>). Der klare exegetische Schwerpunkt von Johannes Beutler war die johanneische Literatur. Er forschte und publizierte vor allem zum Johannesevangelium und zu den Johannesbriefen, auch zur Frage ihres gegenseitigen literarischen und theologischen Verh\u00e4ltnisses. Sein Kommentar zum Johannesevangelium (Freiburg i.Br.: Herder, 2013) wurde ins Englische, Franz\u00f6sische, Italienische, Spanische und Portugiesische \u00fcbersetzt. Noch 2023 publizierte er einen Sammelband mit wichtigen Arbeiten zu den johanneischen Schriften in der Reihe Stuttgarter Biblische Aufsatzb\u00e4nde (Nr. 75) \u2013 unter dem Titel \u201cLeben in F\u00fclle\u201d. Das Leben in F\u00fclle hat er nun erreicht, was wir jedenfalls hoffen. Das Rhein-Main-Exegesetreffen wird P. Johannes Beutler ein ehrendes Gedenken bewahren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um sein langj\u00e4hriges Mitglied <strong>Professor i.R. Dr. Winfried Thiel<\/strong> (1940-2024). Winfried Thiel war von 1992 bis zu seinem Ruhestand 2005 Lehrstuhlinhaber f\u00fcr Altes Testament mit dem Schwerpunkt Exegese und Geschichte Israels an der Evangelisch-Theologischen Fakult\u00e4t der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum. 1940 in Cottbus geboren entschied er sich unter den Bedingungen der damaligen DDR f\u00fcr das Studium der Theologie, zun\u00e4chst am Sprachenkonvikt und sp\u00e4ter an der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin. Dort promovierte er mit einer wegweisenden Arbeit zur Redaktionsgeschichte des Jeremiabuches. Seine \u00fcber 1000 Seiten starke Habilitationsschrift \u201eDie soziale Entwicklung Israels in vorstaatlicher Zeit\u201c konnte nur in Ausz\u00fcgen erscheinen. 1982 folgte Thiel von Ost-Berlin aus einem Ruf der Philipps-Universit\u00e4t nach Marburg \u2013 unter den damaligen politischen Bedingungen ein hochriskanter Schritt. 1992 erfolgte die Berufung als Nachfolger seines akademischen Lehrers Siegfried Herrmann nach Bochum. Thiels Qualifikationsarbeiten, denen eine gro\u00dfe F\u00fclle weiterer Ver\u00f6ffentlichungen bis ins hohe Alter hinein folgte, beschreiben seine Interessensgebiete \u2013 die Prophetie mit besonderem Blick auf die Redaktionsgeschichte sowie die geschichtliche und sozial-geschichtliche Entwicklung des antiken Israel, verbunden mit besonderem Augenmerk auf das deuteronomistische Geschichtswerk, dessen Wert als historische Quelle er durchaus sch\u00e4tzte. Die Herausgeber des Biblischen Kommentars vertrauten ihm die Fortsetzung des von Noth begonnen K\u00f6nigekommentars an und beriefen ihn sp\u00e4ter selbst in den Herausgeberkreis. Thiels umfassende Kenntnisse des Alten Vorderen Orients und seiner Religionsgeschichte, verbunden mit einer profunden Kenntnis der altorientalischen Sprachwelt, weisen darauf hin, dass er die Auslegung des Alten Testaments konsequent in diesem Horizont verstanden hat. Folgerichtig betreute er \u00fcber viele Jahre hinweg den alttestamentlichen Teil der Orientalistischen Literaturzeitung. Winfried Thiel verstand sich zuallererst als Anwalt der alttestamentlichen \u00dcberlieferung und ihrer Sch\u00f6pfer und Tradenten. In seinen literarischen und historischen Urteilen wog er sorgsam ab. Das war f\u00fcr ihn zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit geworden, \u201eweil es dem Selbstverst\u00e4ndnis des gr\u00f6\u00dften Teils des Alten Testaments entspricht und nicht von au\u00dfen kommende Interpretationsschemata, seien es dogmatische, seien es philosophische, seien es thematische nach willk\u00fcrlicher Auswahl, an die Texte herantr\u00e4gt und sie dadurch ihres eigenen Wortes beraubt.\u201c (W. Thiel, Alttestamentliche Wissenschaft in Selbstdarstellungen, hg. von S. Gr\u00e4tz u. B.U. Schipper [2007] S. 295). Das Rhein-Main-Exegesetreffen wird Winfried Thiel ein ehrendes Andenken bewahren. (Aus dem Nachruf von Prof. Dr. Hanna Roose, Bochum)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um sein langj\u00e4hriges Mitglied <strong>Prof. Dr. J\u00f6rg Jeremias<\/strong>, der am 3. Oktober 2024 im Alter von 85 Jahren verstarb. J\u00f6rg Jeremias wurde am 15. April 1939 in G\u00f6ttingen in eine Familie bedeutender Theologen geboren, die enge Verbindungen zu Jerusalem hatte. Zun\u00e4chst in Jura und Altphilologie eingeschrieben, wandte er sich bald dem Theologiestudium zu, das, wie er selbst schreibt \u201emit seinen philologischen, historischen, systematischen und praktischen Problemstellungen das bei weitem reichste und umfassendste Studium innerhalb der Geisteswissenschaften ist\u201c (Alttestamentliche Wissenschaft in Selbstdarstellungen, hg. v. S. Gr\u00e4tz \/ B.U. Schipper, G\u00f6ttingen 2007, 251). Er studierte Evangelische Theologie in G\u00f6ttingen, Z\u00fcrich und Heidelberg, bis ein Studienjahr an der Yale University sein Interesse f\u00fcr altorientalische Sprachen weckte und zu einer Magisterarbeit \u00fcber \u201eRephaim in the Old Testament and&nbsp;<em>rpum&nbsp;<\/em>in the Ugaritic Texts\u201c f\u00fchrte. Danach setzte er sein Studium bei Martin Noth in Bonn fort, wo er im Juli 1964 mit einer Arbeit zu alttestamentlichen Theophanietexten promoviert wurde. Parallel dazu legte er das Erste Theologische Examen der Hannoverschen Landeskirche ab. Zu seinen pr\u00e4genden Lehrern geh\u00f6rten Gerhard von Rad, Albrecht G\u00f6tze, der nach seiner politisch motivierten Entlassung in Marburg 1933 in Yale eine zweite wissenschaftliche Heimat gefunden hatte, Martin Noth und schlie\u00dflich Hans Walter Wolff. Letzterer lud ihn noch im Vikariat ein, sein Assistent zu werden. Jeremias folgte dieser Einladung, zun\u00e4chst nach Mainz, dann 1967 nach Heidelberg, wo er sich 1969 mit einer Arbeit zu \u201eKultprophetie und Gerichtsverk\u00fcndigung in der sp\u00e4ten K\u00f6nigszeit\u201c (WMANT 35, 1970) habilitierte. 1972 wurde er als ordentlicher Professor f\u00fcr Altes Testament an die Evangelisch-Theologische Fakult\u00e4t der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen berufen. Das Protestantisch-Theologische Institut der Universit\u00e4t Klausenburg, Rum\u00e4nien verlieh J\u00f6rg Jeremias 1992 die Ehrendoktorw\u00fcrde. Zum Wintersemester 1994\/95 folgte er dem Ruf an den Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universit\u00e4t Marburg, wo er bis zu seiner Emeritierung im September 2005 den Lehrstuhl f\u00fcr Altes Testament innehatte. Einer seiner Forschungsschwerpunkte war die Entstehung und Entwicklung des Ph\u00e4nomens der Schriftprophetie, die im Kontext der Umweltkulturen einzigartige Erscheinung der Sammlung und \u00dcberarbeitung von Prophetenworten bis hin zu umfassenden Buchrollen und gar buch\u00fcbergreifenden Redaktionen. Nach Studien zu Hosea und Amos und deren fr\u00fchen \u00fcbergreifenden Redaktionen (\u201eHosea und Amos. Studien zu den Anf\u00e4ngen des Dodekapropheton\u201c, 1996), stellte er in Forschungen zu Joel, Obadja und Deuterojesaja bereits fr\u00fch Beobachtungen zum mittlerweile breit untersuchten Ph\u00e4nomen der sog. Tradentenprophetie an. Seine Prophetenstudien m\u00fcndeten in die Kommentierung der ersten sechs der \u201ekleinen Propheten\u201c Hosea bis Micha f\u00fcr die Reihe Altes Testament Deutsch (Hosea 1985; Amos 1993; Joel, Obadja, Jona, Micha, 2007) sowie die Kommentierung von Nahum (2019) und Habakuk (2022) f\u00fcr den Biblischen Kommentar. Aus seiner Feder stammen au\u00dferdem mehrere Forschungs\u00fcberblicke (\u201eDie Anf\u00e4nge der Schriftprophetie\u201c, 1996; \u201eDas Wesen der alttestamentlichen Prophetie\u201c, 2006) und unz\u00e4hlige Aufs\u00e4tze. Mit all dem hat J\u00f6rg Jeremias die deutsche und internationale Prophetenforschung auf lange Sicht beeinflusst. Seit seiner Dissertation \u201eTheophanie. Die Geschichte einer altisraelitischen Gattung\u201c (1. Aufl. 1965; 2. Aufl. 1977) richteten sich seine Forschungsinteressen zudem auf die israelitische Religionsgeschichte im Kontext der Kulturen der sog. Umwelt, was sich in der weiteren Monografie \u201eDas K\u00f6nigtum Gottes in den Psalmen\u201c (1985) manifestierte. Dazu geh\u00f6rte auch die Biblische Arch\u00e4ologie, deren Befunde und Deutungen er mit Interesse aufgriff und f\u00fcr seine Forschung fruchtbar machte. Dass ihn hierbei und dar\u00fcber hinaus ein genuin theologisches Interesse leitete, zeigt sich in den Studien \u201eDie Reue Gottes. Aspekte alttestamentlicher Gottesvorstellung\u201c (1. Aufl. 1975; 2. erw. Aufl. 1997) und \u201eDer Zorn Gottes im Alten Testament\u201c (1. Aufl. 2009; 2. Aufl. 2011) sowie in einem Sammelband \u201eStudien zur Theologie des Alten Testaments\u201c (2015). Eine Summe seiner theologischen Forschungen zum Alten Testament zieht Jeremias\u2019 2015 erschienene \u201eTheologie des Alten Testaments\u201c. Stets mit philologischer und methodischer Strenge, aber pers\u00f6nlich zugewandt leitete er viele Studierende zum genauen Textstudium an und f\u00f6rderte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sein Sch\u00fclerkreis hat ihm daf\u00fcr in einer Festschrift mit dem Titel \u201eSchriftprophetie\u201c (hg. v. F. Hartenstein \/ J. Krispenz \/ A. Schart 2004) zum 65. Geburtstag vielstimmigen Dank und Ehre zuteilwerden lassen. J\u00f6rg Jeremias war ein herausragender Forscher und Lehrer mit einem klaren und innovativen exegetischen Blick, der die Quellen des Alten Orients und die Befunde der Biblischen Arch\u00e4ologie umsichtig ber\u00fccksichtigte und die theologische Tragweite der von ihm erforschten Texte darlegte. Das Rhein-Main-Exegesetreffen wird J\u00f6rg Jeremias ein ehrendes Andenken bewahren. (Aus dem Nachruf von Prof. Dr. Alexandra Grund-Wittenberg und Prof. Dr. Christl M. Maier, Marburg)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um <strong>Prof. Dr. P. Norbert Lohfink SJ<\/strong> (*28. Juli 1928 \u2013 \u202023. September 2024). Er war Gr\u00fcndungsmitglied des Rhein-Main-Exegetentreffens und hat viele Begegnungen in diesem Rahmen mit Vortr\u00e4gen und Gespr\u00e4chen erheblich bereichert (s. das&nbsp;<a href=\"http:\/\/rhein-main-exeg.de\/?page_id=12\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Themenarchiv<\/a>). &#8211; Pater Norbert Lohfink wurde in Frankfurt a.M. geboren und wuchs dort auf. Nach dem Abitur trat er in den Jesuitenorden ein. Auf die \u00fcblichen Studien in Pullach und Frankfurt Sankt Georgen folgte ein Aufbaustudium in Exegese am Biblicum in Rom, wo er 1962 promoviert wurde \u2013 w\u00e4hrend des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Anwesenheit und die Gespr\u00e4che zahlreicher hochrangiger Konzilsv\u00e4ter bei seiner&nbsp;<em>defensio<\/em>&nbsp;waren ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Exegese und Bibelhermeneutik in der Katholischen Theologie: Norbert Lohfink f\u00fchrte einer sehr gro\u00dfen Zuh\u00f6rerschaft vor, was moderne Bibelwissenschaft mit einem katholischen Profil leisten konnte. Das bereitete auch den Weg f\u00fcr die Neufassung der dogmatischen Konstitution \u00fcber die g\u00f6ttliche Offenbarung&nbsp;<em>Dei Verbum&nbsp;<\/em>(1965). Norbert Lohfink begann in Frankfurt Sankt Georgen zu lehren und blieb dort bis 1996, nur unterbrochen von einer Dozentur f\u00fcr vier Jahre in Rom (ab 1966) und regelm\u00e4\u00dfigen Gastsemestern dort. Seine Forschert\u00e4tigkeit entwickelte sich kontinuierlich weiter, und seine zahlreichen Publikationen (\u00fcber 900 Titel) machten ihn zu einem weltweit anerkannten Experten der Bibelwissenschaft. Seine Schwerpunkte waren das Buch Deuteronomium, das Buch Kohelet, die Psalmen und die biblische Theologie. Als Hochschullehrer verstand er es, die Zuh\u00f6renden mit der Bibel und ihrer Auslegung in Begeisterung zu versetzen. In wissenschaftlichen Fachdiskussionen argumentierte er pr\u00e4zise und kritisch, stets jedoch freundlich und meist mit einem humorvollen Augenzwinkern. Norbert Lohfink war dar\u00fcber hinaus im j\u00fcdisch-christlichen Dialog engagiert. Seit 2021 lebte er in der Seniorenkommunit\u00e4t Pedro Arrupe in Unterhaching. Von Norbert Lohfinks bahnbrechenden exegetischen und bibeltheologischen Werken seien nur einige genannt: die Publikation der genannten Dissertation (Das Hauptgebot. Eine Untersuchung literarischer Einleitungsfragen zu Dtn 5\u201311, Analecta Biblica 20, Rom 1963); hermeneutisch-methodische Arbeiten zum j\u00fcdisch-christlichen Verh\u00e4ltnis und zum Verh\u00e4ltnis AT-NT (Das Siegeslied am Schilfmeer. Christliche Auseinandersetzungen mit dem Alten Testament, Frankfurt am Main 1965; Der niemals gek\u00fcndigte Bund. Exegetische Gedanken zum christlich-j\u00fcdischen Dialog, Freiburg\/Basel\/Wien 1989); Kommentar und Studien zu Kohelet (Kohelet, Die Neue Echter Bibel, W\u00fcrzburg 1980, 4. ver\u00e4nderte Neuauflage 1993; Studien zu Kohelet, Stuttgarter Biblische Aufsatzb\u00e4nde 26, Stuttgart 1998); die f\u00fcnf B\u00e4nde Studien zum Deuteronomium und zur deuteronomistischen Literatur (Stuttgarter Biblische Aufsatzb\u00e4nde 8, 12, 20, 31, 38, Stuttgart 1990\u20132005); Im Schatten deiner Fl\u00fcgel: Gro\u00dfe Bibeltexte neu erschlossen, Freiburg\/Basel\/Wien 1999.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.herder.de\/stz\/hefte\/archiv\/144-2019\/1-2019\/ein-exeget-ortet-seine-wissenschaft-norbert-lohfink-sj-zum-90-geburtstag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Laudatio zum 90. Geburtstag<\/a>&nbsp;von P. Norbert Lohfink.&nbsp;<a href=\"http:\/\/rhein-main-exeg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/P.-Norbert-Lohfink-SJ_akt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Traueranzeige des Jesuitenordens<\/a>. Das Rhein-Main-Exegesetreffen wird seinem Gr\u00fcndungsmitglied P. Norbert Lohfink ein ehrendes Gedenken bewahren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um <strong>Prof. Dr. Erhard S. Gerstenberger<\/strong> (*20. Juni 1932 \u2013 \u202015. April 2023). Er war viele Jahre Mitglied des Teilnehmerkreises und hat das Treffen mit Vortr\u00e4gen und Gespr\u00e4chen erheblich bereichert. Als Kollege hat er in Forschung und Lehre wesentliche Beitr\u00e4ge zur alttestamentlichen Wissenschaft und zur Altorientalistik geleistet. &#8211; Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Marburg, T\u00fcbingen, Bonn und Wuppertal wurde er 1961 an der Universit\u00e4t Bonn mit einer Arbeit \u00fcber Wesen und Herkunft des apodiktischen Rechts promoviert. 1969-1970 habilitierte er sich in Heidelberg. 1975-1981 war Erhard Gerstenberger Dozent f\u00fcr Altes Testament an der Theologischen Hochschule in S\u00e3o Leopoldo (Brasilien). Von 1981 bis 1997 forschte und lehrte er als Professor an der Philipps-Universit\u00e4t Marburg. &#8211; Erhard Gerstenberger war ein ausgewiesener Experte f\u00fcr alttestamentliche Literatur und Theologie und hat zahlreiche wegweisende Arbeiten in diesem Bereich ver\u00f6ffentlicht. Bekannt und gesch\u00e4tzt sind seine Untersuchungen zu den Psalmen und zum Buch Levitikus. Von seiner Zeit in Brasilien her strebte er nach einer Integration der Theologie der Befreiung in die alttestamentliche Wissenschaft und Lehre. Zudem war ihm die Altorientalistik immer ein Anliegen. Noch in hohem Alter verfasste er eine zweite Doktorarbeit in diesem Fach und publizierte sie unter dem Titel &#8220;Theologie des Lobens in sumerischen Hymnen: Zur Ideengeschichte der Eulogie&#8221; (ORA 28, T\u00fcbingen: Mohr Siebeck, 2018). Erhard S. Gerstenberger \u00fcberzeugte durch seine gro\u00dfe fachliche Kompetenz und durch seine mitrei\u00dfende Freundlichkeit und seine Begeisterung. Das RME wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um <strong>Prof. Dr. Christa Sch\u00e4fer-Lichtenberger<\/strong> (*17. Juli 1948 &#8211; \u202026. September 2022). Frau Kollegin Sch\u00e4fer-Lichtenberger nahm immer wieder am Rhein-Main-Exegesetreffen teil und bereicherte es durch sachkundige Beitr\u00e4ge und Fragen. Der Schwerpunkt ihrer exegetischen Arbeit lag auf den Geschichtsb\u00fcchern des Alten Testaments und der deuteronomistischen Literatur, auf der sozialgeschichtlichen Auslegung und den Frauengestalten der Bibel. Das RME wird ihr ein ehrendes Angedenken bewahren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um <strong>Prof. em. Dr. in re bibl. Helmut Engel SJ<\/strong> (*13. Mai 1940 &#8211; \u202031. August 2020). Pater Engel, seit 1959 Mitglied des Jesuitenordens, lebte und wirkte lange Jahre an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt (1977 bis 2006). Damit nahm er auch immer wieder am Rhein-Main-Exegesetreffen teil und bereicherte es durch profunde Beitr\u00e4ge und Fragen. Der Schwerpunkt seiner exegetischen Arbeit lag auf den deuterokanonischen Schriften des Alten Testaments: Tobit, Judit, die Makkab\u00e4erb\u00fccher und das Buch der Weisheit Salomos &#8211; sein Kommentar dazu in der Reihe &#8220;Neuer Stuttgarter Kommentar Altes Testament&#8221; ist ein umfassendes Meisterwerk von bleibendem Rang. Pater Engel war aber auch Organisator und wirkte als Prorektor und Rektor der Hochschule. Ab 2006 wirkte Pater Engel f\u00fcr einige Zeit in Rom als Studienpr\u00e4fekt am Collegium Germanicum et Hungaricum. Zuletzt lebte er in der Jesuiten-Kommunit\u00e4t in Mannheim. Pater Helmut Engel war ein Alttestamentler von mitrei\u00dfender Begeisterung, nie scheute er das deutliche Wort, das manchmal erst bei n\u00e4herem Nachdenken die Tiefe seiner Richtigkeit offenbarte &#8211; und dann auch richtig hilfreich war. Strenge und Klarheit gepaart mit verschmitztem Humor, Achtung des Gegen\u00fcbers und Wohlwollen machten ihn zu einem echten <em>Mensch<\/em>. Das RME wird ihm ein ehrendes Angedenken bewahren. (Zum <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.sankt-georgen.de\/lehrstuehlelehrende\/verstorbene-mitglieder-des-lehrkoerpers\/helmut-engel-sj\/\" target=\"_blank\">Nachruf der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um <strong>Prof. Dr. Hans-Christoph Schmitt<\/strong> (*11. November 1941 &#8211; \u20206 . Juli 2020). F\u00fcr viele Jahre nahm H.-C. Schmitt regelm\u00e4\u00dfig an den Treffen des Rhein-Main-Exegesetreffens in Frankfurt\/Sankt Georgen teil. Nie fehlte die BHS in seiner Aktentasche, und stets stellte er spannende Fragen, die die Diskussion voranbrachten, machte auf wichtige Aspekte aufmerksam, die den Referentinnen und Referenten weiterhalfen, und gerne ermutigte er mit Witz und Freundlichkeit die j\u00fcngeren Kolleginnen und Kollegen, auf ihrem Weg der alttestamentlichen Wissenschaft fortzuschreiten. Er selbst war ein Alttestamentler durch und durch, studierte, lehrte und forschte f\u00fcr viele Jahre im hessischen Marburg (1966-1979) und war stolz darauf, Sch\u00fcler von Otto Kaiser zu sein. Zugleich war er in der EKHN ordiniert und hatte neben der fundierten Philologie immer auch die Theologie im Blick. 1979 zog es ihn nach Bayern, wo er bis 1987 in Augsburg wirkte. Von dort wurde er 1987 nach Erlangen an die Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t berufen. Die dienstliche Emeritierung war nominell im Wintersemester 2006\/2007, doch forschte und publizierte er weit \u00fcber dieses Datum hinaus. Man kennt H.-C. Schmitt vor allem von seinen Arbeiten zu Entstehung und Theologie des Pentateuch und zur Prophetie. 27 Jahre lang wirkte er an der Herausgabe der ZAW mit. Seine freundliche Offenherzigkeit und seine klare Argumentation wird uns fehlen. Das RME wird ihm ein ehrendes Angedenken bewahren. (Zum <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.theologie.fau.de\/files\/2020\/07\/nachruf-h-c-schmitt.pdf\" target=\"_blank\">Nachruf des Fachbereichs Theologie an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb am 19. M\u00e4rz 2020 Frau <strong>Prof. Dr. theol. habil. Maria Neubrand MC<\/strong>, o. \u00f6. Professorin des Neuen Testamentes an der Katholisch-Theologischen Fakult\u00e4t der Theologischen Fakult\u00e4t Paderborn. 1997 wurde sie in M\u00fcnchen zum Dr. theol. promoviert, sie arbeitete dann in Eichst\u00e4tt und habilitierte sich 2005. Seit 2007 war sie Professorin f\u00fcr Neues Testament in Paderborn. Dort war sie von 2011 bis 2013 Rektorin der Katholisch-Theologischen Fakult\u00e4t. Ihr Herzensanliegen war der j\u00fcdisch-christliche Dialog, vor allem auch eine Lekt\u00fcre der christlichen Bibel, welche die ersterw\u00e4hlten Kinder Abrahams weder enterbt noch herabsetzt. 2019 wurde sie von Papst Franziskus als Konsultatorin in die vatikanische Kommission f\u00fcr die religi\u00f6sen Beziehungen zum Judentum berufen. &#8211; Das Rhein-Main-Exegesetreffen f\u00fchrte Prof. Dr. Maria Neubrand auf seiner Liste der &#8220;gelegentlichen Teilnahme&#8221; und wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.thf-paderborn.de\/professorin-maria-neubrand-mc-verstorben\/\" target=\"_blank\">Nachruf der Theologischen Fakult\u00e4t Paderborn<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Am 17. Dezember 2019 verstarb <strong>Prof. Dr. Hermann Josef (Gerhard) Dautzenberg<\/strong> im 86. Lebensjahr. Lange Jahre lehrte er Biblische Theologie\/Neues Testament an der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen. Immer wieder nahm er auch an den Treffen der Rhein-Main-Exegetinnen und -Exegeten teil. Das Rhein-Main-Exegesetreffen wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nachruf der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen (opens in a new tab)\" href=\"http:\/\/rhein-main-exeg.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Nachruf_Dautzenberg.pdf\" target=\"_blank\">Nachruf der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um sein verstorbenes <strong>Mitglied Prof. em. Dr. Hans-Winfried J\u00fcngling SJ<\/strong> (*&nbsp;12. Juli&nbsp;1938&nbsp;in&nbsp;Breslau; \u2020&nbsp;4. Oktober&nbsp;2018&nbsp;in&nbsp;Frankfurt am Main) &#8211; Am 4. Oktober 2018 ist Prof. em. Dr. Hans-Winfried J\u00fcngling SJ im Alter von 80 Jahren verstorben. Er war bis 2006 Professor f\u00fcr Exegese des Alten Testaments an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen\/Frankfurt am Main. \u00dcber Jahrzehnte hinweg hat er regelm\u00e4\u00dfig das Rhein-Main-Exegesetreffen mit seinem Wissen und seinen tiefgehenden Fragen bereichert. Wir werden ihn vermissen.  <br>Die Mitglieder des RME werden Pater J\u00fcngling ein ehrendes Gedenken bewahren. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans-Winfried_J%C3%BCngling\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a> <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um sein langj\u00e4hriges Mitglied<br><strong>Prof. em. Dr. Dr. Heinz Giesen C.Ss.R (*22.03.1940)<\/strong>. Prof. Giesen ist am 18. Juli 2016 verstorben. Solange er gesundheitlich dazu in der Lage war, hat er regelm\u00e4\u00dfig das Rhein-Main-Exegesetreffen besucht und durch Vortr\u00e4ge sowie zahlreiche Diskussionsbeitr\u00e4ge die Zusammenkunft bereichert. Die Mitglieder des RME werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p> Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um ihr langj\u00e4hriges Mitglied <strong>Prof. Dr. Rolf Rendtorff<\/strong>, der in der Nacht zum 1. April 2014 verstorben ist.  <br>Die Mitglieder des RME werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Die Mitglieder des Rhein-Main-Exegesetreffens trauern um ihren Kollegen, Herrn <strong>Prof. Dr. Friedrich Avemarie<\/strong>. Er verstarb am 12. Oktober 2012 v\u00f6llig unerwartet im Alter von 51 Jahren an Herzinfarkt. Sein Tod ist ein gro\u00dfer Verlust f\u00fcr die Forschung zum Neuen Testament und zum Antiken Judentum.  <br>Das Rhein-Main-Exegesetreffen hat in seiner Sitzung am 10. November 2012 des Verstorbenen in Stille gedacht.  <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um sein langj\u00e4hriges Mitglied Prof. Dr. Rudolf Mosis, der am 16. August 2025 im Alter von 92 Jahren in Trier verstarb. Prof. Dr. Rudolf Mosis wurde am 16. Januar 1933 in Mannheim geboren. 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