Willkommen auf der Website des Rhein-Main-Exegesetreffens!

Das interkonfessionelle und interdisziplinäre Rhein-Main-Exegesetreffen findet drei Mal im Jahr statt und vereint Menschen, die in der Bibelwissenschaft in Forschung und Lehre tätig sind, zu einem fachlichen Austausch.

Das Rhein-Main-Exegesetreffen wird im Konferenzraum der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen (Frankfurt am Main) im Hörsaal- und Institutsgebäude, III. Stock, abgehalten.

Das Treffen findet immer an Samstagen statt (meist Januar, Mai/Juni und November).
Der Beginn ist um 11 Uhr s.t., das Ende in der Regel gegen 15.30 Uhr (zum Zeitplan).

Der Unkostenbeitrag beträgt zur Zeit 20 EURO und schließt ein Mittagessen in der Mensa der Hochschule mit ein, ebenso die Getränke.

Der Teilnehmerkreis umfasst Personen, die sich wissenschaftlich mit der Auslegung/Exegese der Bibel befassen. Die erstmalige Teilnahme erfolgt in der Regel auf eine Einladung aus dem Teilnehmerkreis heraus.

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Zum Tode von Prof. em. Dr. in re bibl. Helmut Engel SJ

Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um Prof. em. Dr. in re bibl. Helmut Engel SJ (*13. Mai 1940 – †31. August 2020). Pater Engel, seit 1959 Mitglied des Jesuitenordens, lebte und wirkte lange Jahre an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt (1977 bis 2006). Damit nahm er auch immer wieder am Rhein-Main-Exegesetreffen teil und bereicherte es durch profunde Beiträge und Fragen. Der Schwerpunkt seiner exegetischen Arbeit lag auf den deuterokanonischen Schriften des Alten Testaments: Tobit, Judit, die Makkabäerbücher und das Buch der Weisheit Salomos – sein Kommentar dazu in der Reihe “Neuer Stuttgarter Kommentar Altes Testament” ist ein umfassendes Meisterwerk von bleibendem Rang. Pater Engel war aber auch Organisator und wirkte als Prorektor und Rektor der Hochschule. Ab 2006 wirkte Pater Engel für einige Zeit in Rom als Studienpräfekt am Collegium Germanicum et Hungaricum. Zuletzt lebte er in der Jesuiten-Kommunität in Mannheim. Pater Helmut Engel war ein Alttestamentler von mitreißender Begeisterung, nie scheute er das deutliche Wort, das manchmal erst bei näherem Nachdenken die Tiefe seiner Richtigkeit offenbarte – und dann auch richtig hilfreich war. Strenge und Klarheit gepaart mit verschmitztem Humor, Achtung des Gegenübers und Wohlwollen machten ihn zu einem echten Mensch. Das RME wird ihm ein ehrendes Angedenken bewahren. (Zum Nachruf der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main)

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Zum Tode von Prof. Dr. Hans-Christoph Schmitt

Das Rhein-Main-Exegesetreffen trauert um Prof. Dr. Hans-Christoph Schmitt (*11. November 1941 – †6 . Juli 2020). Für viele Jahre nahm H.-C. Schmitt regelmäßig an den Treffen des Rhein-Main-Exegesetreffens in Frankfurt/Sankt Georgen teil. Nie fehlte die BHS in seiner Aktentasche, und stets stellte er spannende Fragen, die die Diskussion voranbrachten, machte auf wichtige Aspekte aufmerksam, die den Referentinnen und Referenten weiterhalfen, und gerne ermutigte er mit Witz und Freundlichkeit die jüngeren Kolleginnen und Kollegen, auf ihrem Weg der alttestamentlichen Wissenschaft fortzuschreiten. Er selbst war ein Alttestamentler durch und durch, studierte, lehrte und forschte für viele Jahre im hessischen Marburg (1966-1979) und war stolz darauf, Schüler von Otto Kaiser zu sein. Zugleich war er in der EKHN ordiniert und hatte neben der fundierten Philologie immer auch die Theologie im Blick. 1979 zog es ihn nach Bayern, wo er bis 1987 in Augsburg wirkte. Von dort wurde er 1987 nach Erlangen an die Friedrich-Alexander-Universität berufen. Die dienstliche Emeritierung war nominell im Wintersemester 2006/2007, doch forschte und publizierte er weit über dieses Datum hinaus. Man kennt H.-C. Schmitt vor allem von seinen Arbeiten zu Entstehung und Theologie des Pentateuch und zur Prophetie. 27 Jahre lang wirkte er an der Herausgabe der ZAW mit. Seine freundliche Offenherzigkeit und seine klare Argumentation wird uns fehlen. Das RME wird ihm ein ehrendes Angedenken bewahren. (Zum Nachruf des Fachbereichs Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

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Zum Tode von Prof. Dr. Maria Neubrand MC

Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb am 19. März 2020 Frau Dr. theol. habil. Maria Neubrand MC, o. ö. Professorin des Neuen Testamentes an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Theologischen Fakultät Paderborn. 1997 wurde sie in München zum Dr. theol. promoviert, sie arbeitete dann in Eichstätt und habilitierte sich 2005. Seit 2007 war sie Professorin für Neues Testament in Paderborn. Dort war sie von 2011 bis 2013 Rektorin der Katholisch-Theologischen Fakultät. Ihr Herzensanliegen war der jüdisch-christliche Dialog, vor allem auch eine Lektüre der christlichen Bibel, welche die ersterwählten Kinder Abrahams weder enterbt noch herabsetzt. 2019 wurde sie von Papst Franziskus als Konsultatorin in die vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum berufen. – Das Rhein-Main-Exegesetreffen führte Prof. Dr. Maria Neubrand auf seiner Liste der “gelegentlichen Teilnahme” und wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren (Nachruf der Theologischen Fakultät Paderborn).

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